Katzenhaarallergie

Katzenhaarallergie

Trotz Allergie mit Katzen leben

Vom Allergen zur Allergie

Über die Atmung, über Lebensmittel oder die Haut kommen wir ständig in Kontakt mit Substanzen aus unserer Umwelt. Das körpereigene Abwehrsystem, die Immunabwehr, bewertet diese körperfremden Stoffe und unterscheidet dabei: Sind es fremde, gefährliche Stoffe, die vom Immunsystem beseitigt werden müssen – oder sind es fremde, aber harmlose Stoffe, die keine weitere Reaktion erfordern? So vermag das Immunsystem Krankheitserreger wie Viren und Bakterien an ihren speziellen Bestandteilen als fremd und gefährlich zu erkennen und schickt sofort seine Schutztruppen los. Im Unterschied dazu werden Bestandteile etwa aus Katzenspeichel, Hausstaub oder Blütenpollen normalerweise als fremd, aber zugleich harmlos eingestuft – eine Abwehrreaktion bleibt deshalb aus.

Allerdings kann das Immunsystem aus dem Tritt geraten: Dann missdeutet es fremde, aber an sich harmlose Substanzen als gefährlich und bekämpft sie mit einer überschießenden Abwehrreaktion. In diesem Fall wird die auslösende, eigentlich harmlose Substanz als Allergen bezeichnet, die Folgereaktionen samt Krankheitsbeschwerden als Allergie.

Warum ist das Abwehrsystem fehlgeleitet und reagiert auf bestimmte harmlose Substanzen aus der Umwelt?

Die Entstehung von Allergien ist noch nicht bis ins letzte Detail geklärt. Fest steht aber: Eine entscheidende ursächliche Rolle spielt die Kombination aus:

ererbter Allergieanfälligkeit
ererbte Allergieanfälligkeit
Umweltfaktoren
Umweltfaktoren
Lebensumständen
Lebensumstände

Bei den Allergenen selbst handelt es sich meist um Eiweiße (Proteine). Sie können nach der Art und Weise unterschieden werden, wie sie den Körper erreichen: z. B. über den Luftweg (Inhalationsallergene wie etwa Katzenhaarallergene und Pollenallergene) oder über den Verzehr von Lebensmitteln (Nahrungsmittelallergene).

Verschiedene Allergietypen

Allergien werden in 4 Typen unterteilt – je nachdem, wie das Immunsystem auf einen allergenen Stoff reagiert. Etwa 90 Prozent zählen zum Allergietyp 1 („Allergie vom Soforttyp“): Hier setzt die allergische Reaktion sehr bald nach Kontakt mit dem Allergen ein, wobei vor allem Pollen-, Hausstaubmilben- und Tierhaarallergene ursächlich sind. Häufigste unter den fast ausnahmslos zum Allergietyp 1 gehörigen Tierhaarallergien ist bei uns die Katzenhaarallergie.

Aktuelle Pressemeldung

Spezielles Katzenfutter bei Reaktion auf Katzenallergene

Bonn, 28.07.21 Bindehautentzündung, chronischer Schnupfen, Asthma: Die Symptome einer Katzenallergie sind keine Bagatellen. Wirksame Behandlungsoptionen wie eine Immuntherapie mit spezifischen Antikörpern werden intensiv erforscht, stehen aber noch nicht zur Verfügung. Ein neuartiges Katzenfutter, das die Allergenmenge im Katzenspeichel reduziert, könnte für viele eine Lösung sein.

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