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Trotz Allergie mit Katzen leben

Die Diagnose lautet Katzenhaarallergie, die Konsequenz heißt allzu oft Trennung von der geliebten Hauskatze. Dieses Urteil klingt nicht nur in den Ohren eines jeden Katzenfreundes hart und herzlos. Es hat jedoch einen guten Grund: Nach wie vor ist es nicht möglich, Allergien zu heilen. Solange jede Behandlung allein darauf abzielt, die Symptome zu lindern, bleibt das Meiden der auslösenden Allergene eine der effektivsten und im Fall von schweren Symptomen auch der wichtigsten Maßnahmen. Mediziner sprechen von Allergenkarenz. Im Falle einer Katzenhaarallergie heißt dies: kein Kontakt zu Katzen. Gehört eine Katze zur Wohngemeinschaft des Allergikers, folgt entsprechend der medizinische Rat, die Katze abzugeben.

Für manche Katzenhaarallergiker mit eigener Katze gibt es nun möglicherweise einen Ausweg aus diesem Dilemma. Wissenschaftler haben ein innovatives Verfahren entwickelt, das die Belastung mit Katzenhaarallergenen deutlich senkt. Die Reduzierung der Allergene erfolgt dabei ganz unproblematisch über das Katzenfutter.

Auf dieser Webseite und in unserer Broschüre haben wir Hintergrundinformationen rund um das Thema Katzenhaarallergie für Sie zusammengestellt. Außerdem erfahren Sie, auf welche Weise sich das Katzenhaarallergen über das Futter ausschalten lässt und was die Forschung dazu sagt. Unser Fazit: Trotz der Diagnose Katzenhaarallergie gibt es die berechtigte Hoffnung, dass durch eine Umstellung des Katzenfutters für viele Familien ein Zusammenleben mit ihrer Katze möglich bleibt.

Africa-Studio_AdobeStock© Africa Studio - stock.adobe.com

Allergie auf Samtpfoten

Hauskatzen sind, wie alle Haustiere, beliebte und geliebte Mitbewohner. In deutschen Haushalten leben fast 15 Millionen Katzen. Sie sind Weggefährten, Freunde, tröstende Begleiter. Viele Menschen schätzen Hauskatzen besonders auch wegen ihrer schillernden Eigenschaften: einerseits anhänglich, kuschelig-lieb, zutraulich und verschmust, andererseits eigenwillig, stur, wild und kratzbürstig. Der Maler Pablo Picasso hielt Katzen für „die rücksichtsvollsten und aufmerksamsten Gesellschafter, die man sich wünschen kann“. Und der Schriftsteller Christian Morgenstern lobte: „Die Selbstachtung der Katzen ist außerordentlich.“

Doch leider ist die Begeisterung für die tierischen Mitbewohner nicht immer ungetrübt. Denn Katzen können beim Menschen allergische Reaktionen auslösen. Unter den Haustieren sind sie sogar die bei weitem bedeutendsten Verursacher einer Tierhaarallergie. Das ist ein zunehmend gravierendes Problem, weil immer mehr Menschen mit einer oder mehreren Katzen in den eigenen vier Wänden eng zusammenleben. Folgen können allergische Beschwerden wie Bindehautentzündung und Schnupfen bis hin zu asthmatischen Symptomen sein.

Aktuelle Pressemeldung

Was bei Katzenallergie helfen kann – und was nicht

Bonn, 16.06.21 Die Katzenallergie ist die häufigste und problematischste aller Tierhaarallergien. Schuld ist das Haupt-Katzenallergen Fel d 1: Es ist extrem klein, leicht, klebrig und bleibt praktisch überall haften. Über Schwebeteilchen in der Luft kann es weite Strecken zurücklegen. Diesem Allergen zu entkommen, ist nahezu unmöglich. Ein Dilemma für Katzenbesitzer, die eine Allergie gegen ihr Haustier entwickelt haben. Die verfügbaren Lösungsansätze im Überblick:

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